Betriebsbereich Tierproduktion

PRODUKTIONSLEISTUNG

 

Genau wie der Mensch sind auch Tiere nur dann bereit hohe Leistungen zu erbringen, wenn sie sich wohl fühlen und gesund sind.

Berücksichtigt man dieses Zusammenhang, macht uns die Milchleistungsentwicklung unserer eigenen Milchviehherde besonders stolz!

 

Einen großen Anteil daran haben jedoch auch unsere gut ausgebildeten und erfahrenen Mitarbeiter, die tagtäglich mit den Tieren arbeiten. Das zeigt sich auch an der angenehmen Ruhe, die trotz der großen Tierzahl in unseren Ställen herrscht.

Auf Basis der Milchleistungsprüfung durch den LKV Sachsen betrug die durchschnittliche Milchleistung pro Kuh im letzten Prüfzeitraum 10.490 kg bei 4,04 % Fett- und 3,35 % Eiweißgehalt.

Unsere Milch verkaufen wir als Mitglied der Erzeugergemeinschaft "Milchquelle" an die Molkerei Müller in Leppersdorf.

Die bei uns produzierte Milch erfüllt zu 100 % die höchsten Qualitätsanforderungen der Milch-Güteverordnung (MGVO) und wird somit in die Klasse S eingestuft.

Einige Kühe vollbringen die Leistung, in ihrem Leben über 100.000 kg Milch zu produzieren.

Auf diese Tiere sind wir natürlich besonders stolz.

Derzeit haben wir 5 dieser Tiere in unserer Herde:

  - Illa (115.791 kg)

  - Ariane (104.208 kg)

  - Marcia (102.849 kg)

  - Marike (100.322 kg)

  - Dagmar (100.123 kg)

FÜTTERUNG

 

Die Fütterung unserer Tiere erfolgt mehrmals täglich in Form einer totalen Mischration (TMR). Das bedeutet, dass alle einzelnen Futtermittel wie Gras- und Maissilage, Raps- und Sojaextraktionsschrot, aber auch Getreideschrot sowie Grassamenstroh in einem selbstfahrenden Mischwagen zusammengeführt und gemischt werden, um sie dann den Kühen im Stall vorzulegen.

Stalltechnik

FÜTTERUNGSTECHNIK

 

In unserem Betrieb muss keine Maschine so zuverlässig einsetzbar sein wie der Futtermischwagen. Die Planung der Futterration erfolgt zunächst am PC. Mit einer Software werden alle vorhandenen Futtermittel nach den  tierphysiologischen Bedürfnissen und unter Berücksichtigung des ökonomischen Optimum in ein geeignetes Mischverhältnis gebracht. Diese Rezeptur wird an den Futtermischwagen übertragen, sodass der Fahrer die genauen Futtermengen aus dem Lager entnehmen und auf der Maschine mischen kann.

Die eigentliche Fütterung geschieht dann über eine fest eingebaute Bandfütterungsanlage. Förderbänder transportieren das Futter aus einem Vorbehälter genau zu der gewünschten  Tiergruppe im Stall.

Diese Technik wird sowohl im Milchviehstall, als auch in der Jungviehanlage zur Fütterung genutzt.

MELKTECHNIK

 

Zum Melken der Milchkühe nutzen wir ein Melkkarussell (Außenmelker, Side-by-Side) der Firma DeLaval mit 48 Tierplätzen. Alle Tiere werden 3 Mal täglich darin gemolken. Die Kühe werden im Karussell automatisch erkannt, die Milchleistung erfasst und gespeichert. Auf Grundlage dieser Daten kann die Fütterung optimiert und Hinweise auf die Tiergesundheit frühzeitig erkannt werden.

STALLANLAGE

 

Der Milchviehbestand ist ganzjährig in einer 1930er Milchproduktionsanlage untergebracht.

In dem Laufstall haben die Tiere jederzeit die Möglichkeit, sich ganz nach ihrem Willen frei zu bewegen, zu liegen, zu fressen oder zu tränken. Alle Liegeplätze sind mit Komfortmatten ausgestattet und werden regelmäßig mit einem Stroh-Kalk-Gemisch eingestreut.

Da eine Kuh weder Zugluft noch große Hitze mag, legen wir besonderen Wert auf ein angepasstes Stallklima. Dazu nutzen wir Schiebetore, Curtains und Ventilatoren.

Jungviehaufzucht

EIGENE REPRODUKTION

 

Die Jungviehaufzucht zur Reproduktion unseres Kuhbestandes führen wir komplett selbst durch. Dadurch können wir die Rinderzucht gezielt nach unseren Bedürfnissen betreiben. Außerdem haben wir so die volle Kontrolle über das aufwachsende Rind von der Geburt bis zur späteren Integration in die Milchviehherde.

STALLANLAGE

 

Unsere weiblichen Kälber und Jungrinder sind bis kurz vor der Geburt ihres ersten Kalbes in einer ehemaligen 1232er Milchviehanlage untergebracht, welche 1997 zu einem Aufzuchtstall umgebaut wurde. Die Tiere werden darin ausschließlich in Gruppen gehalten.

Bis zu einem Alter von 12 Monaten stehen die Kälber auf Stroheinstreu. Auch der überdachte Außenbereich ist mit Stroh eingestreut.

Der Haltebereich der älteren Jungrinder ist mit Hochliegeboxen ausgestattet, auf denen ein Kalk-Stroh-Gemisch ausgebracht wird.

FÜTTERUNG

 

Die Kälber werden zunächst mit Milch und Milchaustauschfutter an Tränkautomaten gefüttert. Anhand einer von uns festgelegten Tränkkurve bekommt jedes Kalb entsprechend seines Alters automatisch die jeweilige tägliche Milchmenge gefüttert.

Damit sich das Verdauungssystem der Kälber vollständig entwickeln kann, bekommen sie ab der 3 Lebenswoche hochwertiges Wiesenheu und Kälberkraftfutter zur freien Verfügung vorgelegt. Die frühe Aufnahme dieser Futtermittel ist wichtig, damit sich die Pansenaktivität der Jungrinder einstellen kann.

Kälbermast

KÄLBERMAST ALS SPEZIALISIERUNG

 

Im Jahr 2009 wurde unser neuer Kälbermaststall in Betrieb genommen. Wir sind diesen Schritt gegangen, um auch in Zukunft den hohen Anforderungen hinsichtlich Tiergesundheit, Hygiene und Arbeitskomfort zu entsprechen.

Er bietet Platz für 620 Kälber, die zunächst in Einzelboxen und anschließend in Gruppen über die Mastzeit von 6 Monaten in dem Stall verbleiben. Zwischen zwei Mastdurchgängen wird der gesamte Haltungsbereich gereinigt und desinfiziert, um optimale Ausgangsbedingungen für die nächste Einstallung zu erreichen.

Mutterkuhhaltung

RINDERBEWEIDUNG ZUR GRÜNLANDPFLEGE

 

Besonders für die Pflege der teilweise schlecht befahrbaren Grünlandflächen sind unsere Mutterkuhherden von großer Bedeutung.

Sie beweiden die Flächen von etwa Mitte Mai bis Ende Oktober und tragen so zu deren Nutzung nach guter fachlicher Praxis bei.

Die 200 Rinder gehören den Rassen Limousin, Charolais und Schottisches Hochlandrind an.

Über die Wintermonate sind sie in unseren Stallanlangen in Merzdorf und Garnsdorf  untergebracht und werden mit Grasstroh und Silage gefüttert. In den mit Getreidestroh eingestreuten Laufställen bewegen sich die Rinder völlig frei und haben ständigen Zugang zum Futtergang.

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