Biogasanlage

RESTSTOFFE IN STROM UND WÄRME

 

Seit 2003 betreiben wir eine Biogasanlage zur Erzeugung von Strom und Wärme. Die Anlage ist in ihrer Bauart und ihrer Gesamtleistung von

626 kWel so konzipiert, dass die gesamte Rindergülle aus der Tierproduktion bereits 97 % der notwendigen Inputstoffe ausmacht.

Die übrigen 3 % sind im Wesentlichen Maissilage und Getreideschrot.

GÄRSUBSTRAT ALS WIRTSCHAFTSDÜNGER

 

Das Gärsubstrat, welches als Endprodukt des Vergärungsprozesses übrig bleibt, ist ein wertvolles organisches Düngemittel. Durch die Fermentierung besitzt es gegenüber unvergorener Rindergülle einige pflanzenbauliche Vorteile.

Der darin enthaltene Stickstoff liegt nach dem Gärprozess zum größeren Teil als Ammoniumstickstoff vor, welcher von der Pflanzenwurzel besser aufgenommen werden kann. Demnach reduziert sich das Risiko von Nährstoffverlusten im Boden. Durch den Abbau vieler organischer Verbindungen während der Fermentation sind Gärreste gegenüber unvergorener Rindergülle auch wesentlich geruchsärmer.

ZUSAMMENARBEIT WIE AUS DEM LEHRBUCH

 

Um auch die bei der Biogasanlage entstehende Abwärme ganzjährig sinnvoll zu nutzen, wurde die Oberschule in der Gemeinde Claußnitz von Anfang an in das Projekt Biogasanlage mit eingebunden.

Das etwa 1 km entfernte Schulgebäude wurde über eine Fernwärmeleitung an das Blockheizkraftwerk unserer Biogasanlage angeschlossen.

Auf der Grundlage dieser Verbindung ist die Zusammenarbeit zwischen der Claußnitzer Oberschule und der Multi-Agrar GmbH durch regelmäßige Schülerprojekte und Praktika in unserem Unternehmen seither weiter intensiviert worden.

Photovoltaikanlage

DACHFLÄCHE SINNVOLL NUTZEN

 

Neben der Biogasanlage wird der Bereich "Erneuerbare Energien" in unserem Unternehmen seit 2009 durch eine erste Photovoltaikanlage ergänzt.

Die Anlage besitzt eine Spitzenleistung von 150 kWp und wurde auf der südlich ausgerichteten Dachfläche des neugebauten Kälberstalls installiert.

DEN EIGENBEDARF SELBST PRODUZIEREN

 

Im Jahr 2011 haben wir eine zweite Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 244 kWp in Betrieb genommen. Der damit erzeugte Strom dient zum Eigenverbrauch in unseren Betriebsgebäuden. Die Anlage ist auf der nach Süden und der nach Westen exponierten Dachfläche des neugebauten Strohlagers installiert.

Mit den beiden Photovoltaikanlagen erreichen wir eine Spitzenleistung von insgesamt 394 kWp.

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